Biography
Der deutsche Bass Johann Kalvelage überzeugt mit einem warmen Timbre und seiner Vielseitigkeit als Opern- wie auch Konzertsänger. Im Frühjahr 2024 debütierte er am Theater Basel als Zuniga in Georges Bizets Carmen unter der musikalischen Leitung von Maxime Pascal. Direkt im Anschluss war er als Inkeeper in Peter Eötvös’ Opernballade Sleepless (Faust-Preis Beste Regie: Dennis Krauß) unter der Leitung von Friedrich Praetorius am Theater Chemnitz zu erleben. Dort interpretierte er kurz darauf mit Erfolg die Rollen des Sparafucile und Monterone in Giuseppe Verdis Rigoletto (Regie: Aaron Stiehl). Weitere Gastengagements führten Johann Kalvelage zudem an das Staatstheater Darmstadt in der Rolle des Shadow in der Oper Otze Axt, das Nationaltheater Mannheim als Bass in der Uraufführung des musikalischen Kammerspiels Der Fremde von Elnaz Seyedi und Ehsan Khatibi, sowie an das Stadttheater Gießen und die Opera Bergen in Norwegen. Seit der Spielzeit 2025/26 gehört Johann Kalvelage dem Solistenensemble am Theater Chemnitz an. Dort erarbeitet er sich die wichtigen Partien seines Fachs und verkörpert aktuell unter anderem Leporello in Mozarts Don Giovanni.
The German bass Johann Kalvelage impresses with his warm timbre and versatility as both an opera and concert singer. In spring 2024, he made his debut at Theater Basel as Zuniga in Georges Bizet’s Carmen under the musical direction of Maxime Pascal. Immediately afterward, he appeared as the Innkeeper in Peter Eötvös’ operatic ballad Sleepless (directed by Dennis Krauß) at Theater Chemnitz, conducted by Friedrich Praetorius. Shortly thereafter, he successfully performed the roles of Sparafucile and Monterone in Giuseppe Verdi’s Rigoletto (directed by Aaron Stiehl) at the same venue.
Further guest engagements have taken Johann Kalvelage to the Staatstheater Darmstadt in the role of Shadow in the opera Otze Axt, to the Nationaltheater Mannheim as the bass soloist in the world premiere of the chamber music theatre piece Der Fremde by Elnaz Seyedi and Ehsan Khatibi, as well as to Stadttheater Gießen and Opera Bergen in Norway.
Starting with the 2025/26 season, Johann Kalvelage will be joining the ensemble of Theater Chemnitz.
Neben seinem kontinuierlich wachsenden Opernrepertoire widmet sich der Bass auch dem Konzertfach – mit einem Spektrum, das von Alter bis Neuer Musik reicht. Dabei ist er überregional gefragt und arbeitete u. a. mit der Akademie für Alte Musik Berlin, dem WDR Rundfunkchor und dem Klangforum Heidelberg zusammen.
Seine Ausbildung absolvierte Johann Kalvelage an der Hochschule für Musik Freiburg, wo er neben einem Lehramtsstudium in Musik und Geschichte Gesang bei Prof. Katharina Kutsch studierte. Ein Studienaufenthalt an der renommierten Eastman School of Music in den USA bei Prof. Robert Swensen prägte seine künstlerische Entwicklung nachhaltig. Er schloss sein Studium mit einem Master in Opern- und Konzertgesang sowie einem Master in Musikpädagogik ab. Weitere Impulse erhielt er u. a. von Prof. Thomas Heyer, Prof. Dorothea Wirtz, Prof. Markus Eiche, Carlo Colombara und Martin Kränzle.
Johann Kalvelage war Stipendiat des Cusanuswerks, der Baden-Württemberg Stiftung sowie des Vereins Yehudi Menuhin „Live Music Now“. Für seine künstlerischen Leistungen wurde er u. a. mit dem Preis der Stadt Salzburg ausgezeichnet und ist Preisträger des Internationalen Gesangswettbewerbs Rheinsberg 2023.
In addition to his continuously growing operatic repertoire, the bass singer is also dedicated to concert performance, covering a wide spectrum from early to contemporary music. He is in demand across Germany and beyond, and has collaborated with renowned ensembles such as the Akademie für Alte Musik Berlin, the WDR-Rundfunkchor, and Klangforum Heidelberg.
Johann Kalvelage received his training at the Hochschule für Musik Freiburg, where he studied vocal performance with Prof. Katharina Kutsch alongside a teaching degree in music and history. A study stay at the renowned Eastman School of Music in the USA with Prof. Robert Swensen had a lasting impact on his artistic development. He completed his studies with a Master’s degree in Opera and Concert Singing as well as a Master’s in Music Education. He received further artistic inspiration from Prof. Thomas Heyer, Prof. Dorothea Wirtz, Prof. Markus Eiche, Carlo Colombara, and Martin Kränzle.
Johann Kalvelage was a scholarship holder of the Cusanuswerk, the Baden-Württemberg Foundation, and the association Yehudi Menuhin “Live Music Now.” In recognition of his artistic achievements, he has received, among others, the Prize of the City of Salzburg and was a prizewinner of the International Singing Competition Rheinsberg 2023.
Calendar
Rolle: Leporello
Rolle: Leporello
Rolle: Lagerverwalter/Bergmann
Rolle: Lagerverwalter/Bergmann
Leitung: Susanne Häußler
"...zu allen Zeiten, in und außer der Kirche, bloß zum Lobe Gottes, und zwar ohne Anstoß von allen Christlichen Religionsverwandten" kann, C. P. E. Bach zufolge, das Oratorium "Die Israeliten in der Wüste" aufgeführt werden. Die Komposition schildert den entbehrungsreichen Zug des Volkes Israels durch die Wüste, dessen Verzweiflung und Erhörung. Das harmonisch kühne Werk wurde 1775 erstmals gedruckt und erlebte noch zu Lebzeiten des Komponisten zahlreiche Aufführungen im gesamten deutschen Sprachraum.
Rolle: Lagerverwalter/Bergmann
Seit jeher sind Liebe, Treue und Geborgenheit für den Menschen von zentraler Bedeutung. Die verzweifelte Suche danach bildet den Kern der Sage über den Fliegenden Holländer: Weil er einst in seinem Übermut Gott verfluchte, ist er dazu verdammt, auf ewig mit seinem Geisterschiff die Weltmeere zu durchkreuzen. Nur alle sieben Jahre darf er an Land gehen und sich auf die Suche nach einer Frau begeben, die ihm Treue „bis in den Tod“ zu schwören bereit ist, um ihn von seinem Fluch zu erlösen. Die junge Senta sieht in dieser Entscheidung die Möglichkeit, sich ihren eigenen Wunsch nach einer liebevollen, beständigen Bindung zu erfüllen, die ihr bisher durch ihre Familie verwehrt geblieben ist, und widmet sich mit Hingabe der Rolle des rettenden Engels – zu der schrecklichen Bedingung, sich dafür selbst aufgeben zu müssen.
Die romantische Sage berührt in der Inszenierung von Juana Inés Cano Restrepo existenzielle Themen des menschlichen Lebens: Die Hoffnung auf eine Liebe über den Tod hinaus, die Angst davor, allein zu sterben sowie die Frage, ob und wie wir nach dem Tod eines geliebten Menschen weiterleben können.
Rolle: Leporello
Seit jeher sind Liebe, Treue und Geborgenheit für den Menschen von zentraler Bedeutung. Die verzweifelte Suche danach bildet den Kern der Sage über den Fliegenden Holländer: Weil er einst in seinem Übermut Gott verfluchte, ist er dazu verdammt, auf ewig mit seinem Geisterschiff die Weltmeere zu durchkreuzen. Nur alle sieben Jahre darf er an Land gehen und sich auf die Suche nach einer Frau begeben, die ihm Treue „bis in den Tod“ zu schwören bereit ist, um ihn von seinem Fluch zu erlösen. Die junge Senta sieht in dieser Entscheidung die Möglichkeit, sich ihren eigenen Wunsch nach einer liebevollen, beständigen Bindung zu erfüllen, die ihr bisher durch ihre Familie verwehrt geblieben ist, und widmet sich mit Hingabe der Rolle des rettenden Engels – zu der schrecklichen Bedingung, sich dafür selbst aufgeben zu müssen.
Die romantische Sage berührt in der Inszenierung von Juana Inés Cano Restrepo existenzielle Themen des menschlichen Lebens: Die Hoffnung auf eine Liebe über den Tod hinaus, die Angst davor, allein zu sterben sowie die Frage, ob und wie wir nach dem Tod eines geliebten Menschen weiterleben können.
Rolle: Lagerverwalter/Bergmann
Johann Kalvelage: Ferrando
Johann Kalvelage: Ferrando
Seit jeher sind Liebe, Treue und Geborgenheit für den Menschen von zentraler Bedeutung. Die verzweifelte Suche danach bildet den Kern der Sage über den Fliegenden Holländer: Weil er einst in seinem Übermut Gott verfluchte, ist er dazu verdammt, auf ewig mit seinem Geisterschiff die Weltmeere zu durchkreuzen. Nur alle sieben Jahre darf er an Land gehen und sich auf die Suche nach einer Frau begeben, die ihm Treue „bis in den Tod“ zu schwören bereit ist, um ihn von seinem Fluch zu erlösen. Die junge Senta sieht in dieser Entscheidung die Möglichkeit, sich ihren eigenen Wunsch nach einer liebevollen, beständigen Bindung zu erfüllen, die ihr bisher durch ihre Familie verwehrt geblieben ist, und widmet sich mit Hingabe der Rolle des rettenden Engels – zu der schrecklichen Bedingung, sich dafür selbst aufgeben zu müssen.
Die romantische Sage berührt in der Inszenierung von Juana Inés Cano Restrepo existenzielle Themen des menschlichen Lebens: Die Hoffnung auf eine Liebe über den Tod hinaus, die Angst davor, allein zu sterben sowie die Frage, ob und wie wir nach dem Tod eines geliebten Menschen weiterleben können.
Rolle: Lagerverwalter/Bergmann
Johann Kalvelage: Ferrando
Johann Kalvelage: Frank
Johann Kalvelage: Frank
Johann Kalvelage: Ferrando
Johann Kalvelage: Frank
Johann Kalvelage: Bruder Tuck
Johann Kalvelage: Bruder Tuck
Johann Kalvelage: Bruder Tuck
Johann Kalvelage: Ferrando
Rolle: Doktor Grenvil
Johann Kalvelage: Bruder Tuck
Sopran: Lucy Butts
Alt: Franziska Rabl
Tenor: Robin Tritschler
Bass: Johann Kavelage
Orchester: Staatskapelle Halle/Saale
Leitung: Proinnsías O'Duinn
Die traditionelle Aufführung des Vereins "Happy Birthday Händel" von Händels Oratorium Messiah mit einem großen Chor von 450 Sängerinnen und Sängern in der Händelhalle in Händels Geburtsstadt Halle (Saale). Die musikalische Leitung hat Proinnsías O'Duinn. Als Orchester spielt die Staatskapelle Halle.
Johann Kalvelage: Frank
Rolle: Doktor Grenvil
Johann Kalvelage: Bruder Tuck
Johann Kalvelage: Bruder Tuck
Johann Kalvelage: Ferrando
Rolle: Doktor Grenvil
Johann Kalvelage: Ferrando
Johann Kalvelage: Reinmar von Zweter
Johann Kalvelage: Reinmar von Zweter
Johann Kalvelage: Ferrando
Johann Kalvelage: Reinmar von Zweter
Rolle: Doktor Grenvil
Johann Kalvelage: Ferrando
Johann Kalvelage: Reinmar von Zweter
Johann Kalvelage: Reinmar von Zweter
Johann Kalvelage: Reinmar von Zweter
Media
Contact
mail@johannkalvelage.de
Mobile: +49 176 569 171 88
Konstantin Unger Artists.Management
Scheffelstrasse 11
65187 Wiesbaden
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